Unsere nachhaltige Seite

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Nachhaltigkeit hat viele Facetten. Was wir als Volksbank Bielefeld-Gütersloh darunter verstehen und wie wir uns für Umwelt, Gesellschaft und Soziales engagieren, erfahren Sie hier – auf unserer nachhaltigen Seite.

Gesellschaftliches Engagement

Nachhaltigkeits-Ausstellung in der Volksbank-Lobby: Tu du’s für dich und die Welt

Die Ausstellungen in der Volksbank-Lobby haben sich zu einer festen kulturellen Größe in der Stadt entwickelt. Und auch das neue Thema trifft genau den Nerv der Zeit. In Kooperation mit der Klimawoche Bielefeld geht es in der aktuellen Ausstellung um Nachhaltigkeit.  Aber ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen, was jeder und jede in einfachen Schritten für mehr Nachhaltigkeit tun kann – unter dem Motto „Tu du‘s für dich und die Welt“.

Nachhaltigkeits-Ausstellung in der Volksbank-Lobby: Tu du’s für dich und die Welt

„Wir freuen uns sehr, dass wir viele engagierte Bielefelder Akteure gewinnen konnten, diese wunderbaren Beispiele für guten Umweltschutz präsentieren“, erklärt Michael Deitert, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bielefeld-Gütersloh, bei der Eröffnung. So zeigt Julia Leischner vom Unverpacktladen „Heeper Lädchen“ wie leicht es sein kann, Verpackungsmüll zu vermeiden. Der Queller Unternehmer Hans Rost hat vor dreieinhalb Jahren das Startup „CityCa“ gegründet – ein Carsharing nur mit Elektrofahrzeugen. Mittlerweile verfügt seine Flotte über 37 Elektroautos vom Smart bis zum Tesla und gewinnt immer mehr Abonnenten.

Unterstützung hatte Hans Rost seinerzeit von Jens Ohlemeyer von der Klimawoche Bielefeld erhalten, dem Verein, der sich seit vielen Jahren erfolgreich für Klimaschutz und Förderung Erneuerbarer Energien einsetzt. Auch die Volksbank Bielefeld-Gütersloh hat sich bei der Konzeption der Ausstellung das Expertenwissen von Jens Ohlemeyer und seinem Team eingeholt. „Diese anregende Zusammenarbeit von Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zeigt, wie gemeinsam schneller ein Umdenken in Sachen Mobilität, Konsumverhalten und Wirtschaften vorangetrieben wird“, ist Deitert überzeugt.  

Die Besucher können auch selbst aktiv werden und ihre eigene grüne Idee für Bielefeld und die Region einbringen. Alles mit dem Ziel, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen und sich gegenseitig zu inspirieren. Das Thema Mobilität hat sich auch Stefan Mielke vom Verein „Fahrräder bewegen Bielefeld“ auf die Fahne geschrieben. Seit sieben Jahren ruft er zum Spenden alter oder reparaturbedürftiger Räder auf und macht sie mit vielen Ehrenamtlichen für Bedürftige, Geflüchtete oder Kinder wieder flott. So sind mehr als 3.000 Zweiräder wiederverwertet worden und viele Menschen auf das Fahrrad gekommen.  

Das Umweltamt der Stadt Bielefeld möchte nach der Corona-Pause die To-Go-Becher wieder in den Fokus rücken. Inzwischen wurden 24.000 Becher ausgegeben. Ein wichtiger Beitrag, die Müllflut einzudämmen.

Das Thema „Upcycling“ nimmt großen Raum in der Ausstellung ein: Katja Führmann näht seit langem aus alten Bannern stylische Taschen. Für die Volksbank hat sie die alte Hüpfburg für große und kleine Bags auseinandergeschnitten und zu neuem Leben erweckt. Auch Katrin Stallmann zeigt, wie aus Altkleidung wieder attraktive und tragbare Mode wird. Alles Unikate – kein Textil gleicht dem anderen. Möbeldesigner Oliver Schübbe von OS2 Designgroup liegt seit 20 Jahren die Herstellung nachhaltiger Möbel am Herzen. Dabei werden Altmöbel und gebrauchte Gegenstände zu einzigartigen Designerstücken aufgearbeitet.  

Michael Falkenstein vom Historischen Museum hat die Ausstellung mit kuratiert und als Exponat ein kleines Windrad beigesteuert; die Geschichte der Windkraft in Deutschland beginnt tatsächlich in den 1980er Jahren.  

Wenn es um nachhaltige Geldanlagen geht, hat die Volksbank Bielefeld-Gütersloh selbst die beste Expertise. Seit 2009 ist die Genossenschaftsbank im grünen Geschäftsfeld tätig und hat seit dieser Zeit einen eigenen Nachhaltigkeits-Mischfonds aufgelegt. Die Zusammensetzung des Volksbank Bielefeld-Gütersloh NachhaltigkeitsInvest bestand schon damals nur aus solchen Wertpapieren, die strenge ökologische, soziale und ethische Auflagen erfüllen. Jedes Jahr wird der Fonds erneut geprüft und die Kriterien weiter geschärft. „Für uns ist die nachhaltige Geldanlage schon seit vielen Jahren ein zentrales Thema“, erläutert Michael Deitert. „Auch unseren Kundinnen und Kunden ist es sehr wichtig, mit ihrer Geldanlage einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz zu leisten – das zeigt die große Nachfrage; allein 2021 haben wir 3.000 Neuanleger gewonnen.“

Zu besichtigen ist die Ausstellung bis Ende Januar 2023 immer montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr.

Ebenfalls in der Lobby präsentieren regionale Händler und Manufakturen ausgewählte Designprodukte.

Wenn viele engagierte Akteure ihre guten Beispiele für besseren Umweltschutz zeigen, erleben die Besucher eine sehenswerte Präsentation, die zum Nachmachen anregt. Oben v.l.: Hans Rost, Jens Ohlemeyer, Julia Leischner, Katrin Stallmann, Stefan Mielke mit Tochter und Oliver Schübbe. Unten Christina Blankert und Anja Krüger (Volksbank), Claudia Erlenkämper, Katja Führmann und Wolfgang vom FFB.
Wir sind klimaneutral

80.700 Kilowattstunden Solarstrom

Wir sind klimaneutral

Bericht zur Nachhaltigkeit 2021

Zahlreiche Nachhaltigkeitsaspekte sind fest in den genossenschaftlichen Prinzipien verankert. Sie entsprechen unseren Wurzeln, Leitmotiven und Werten. Gerade in turbulenten Zeiten, die von Wandel und Veränderung geprägt sind, ist die Volksbank Bielefeld-Gütersloh ein fester Anker in der Region.

Durch die Symbiose von Fortschritt und Tradition tragen wir nachhaltig zu einem erfolgreichen und lebenswerten Wirtschafts- und Bildungsstandort im Raum Bielefeld und Gütersloh bei.

Seit 2017 erstellen wir jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht, der sich an den Richtlinien der CSR-Berichterstattung orientiert. Hier informieren wir ausführlich über ausgewählte Nachhaltigkeitsaspekte, die seit vielen Jahren in unserem Wertefundament fest verankert sind. Anhand von 20 vorgeschriebenen Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) zeigen wir auf, wie nachhaltiges Wirtschaften und verantwortungsvolles gesellschaftliches Handeln in unserer Volksbank gelebt wird.

Liebe Mitglieder, Kund:innen und Mitarbeitende,

wir freuen uns, unseren Nachhaltigkeitsbericht 2021 mit Ihnen teilen zu können.
Wir möchten mit unserem Nachhaltigkeitsmanagement einen Beitrag zur Erreichung der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung sowie des 1,5 Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens leisten.
Es hat Spaß gemacht, für den Bericht zusammenzutragen, was wir im letzten Jahr dafür alles auf den Weg gebracht haben.
Ganz im Sinne der genossenschaftlichen Idee ist bei uns auch beim Thema Nachhaltigkeit Mitmachen ausdrücklich erwünscht. Lassen Sie uns gerne dazu in den Dialog (nachhaltigkeit@volksbank-bi-gt.de) kommen.

Sie finden den Bericht zur Nachhaltigkeit für das Jahr 2021 hier: https://www.volksbank-bi-gt.de/wir-fuer-sie/ueber-uns/nachhaltigkeit.html

Herzliche Grüße
Ihre Nachhaltigkeitsmanagerinnen der Volksbank Bielefeld-Gütersloh

Ihre Bank mit der Nachhaltigkeitsexpertise

Volksbank Bielefeld-Gütersloh für exzellente Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Eine ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit ist die Grundlage für ein stabiles gesellschaftliches Gleichgewicht. Zudem sorgt sie dafür, dass sich Unternehmen langfristig positiv weiterentwickeln können. Wie nachhaltig die effiziente, zukunftsorientierte Strategie der Volksbank Bielefeld-Gütersloh aufgestellt ist, zeigt eine aktuelle Analyse des F.A.Z. Instituts, einer Tochter der Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das renommierte Institut verlieh der regionalen Genossenschaftsbank jetzt die Auszeichnung „Exzellente Nachhaltigkeit“.

Vorstandsvorsitzender Michael Deitert

„Es gehört seit jeher zu unserem Selbstverständnis, mit natürlichen Ressourcen schonend umzugehen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, uns sozial zu engagieren und eine umweltfreundliche Produktionsweise mit wirtschaftlichem Erfolg in Einklang zu bringen“, betont Vorstandsvorsitzender Michael Deitert, der die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit seinem Team seit Jahren gezielt weiter ausbaut. „Für unsere Kundschaft, unsere Mitglieder und unsere Beschäftigten ist es eine Herzensangelegenheit, dass wir diesen nachhaltigen Kurs in allen Bereichen unseres Unternehmens konsequent fortsetzen“, ist Deitert überzeugt.

Der Volksbank Bielefeld-Gütersloh ist es im vergangenen Jahr erstmals gelungen, die eigene Klimabilanz ausgeglichen zu gestalten. Nun setzt die Bank jetzt alles daran, eine positive Klimabilanz vorweisen zu können. Dafür hat sie sich der Klimainitiative der IHK Bielefeld angeschlossen mit der Zielsetzung bis 2030 klimaneutral zu werden. Die Auszeichnung des F.A.Z. Instituts ist ein weiterer Beleg für die gelungene Prozessoptimierung des breit aufgestellten Finanzunternehmens.

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh erzielte mit 92,6 von 100 möglichen Punkten die zweithöchste Platzierung unter allen untersuchten Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland. Neben der heimischen Genossenschaft überschritten 20 Banken in dieser Kategorie die Grenze von 60 Punkten. Damit können sie das Gütesiegel „Exzellente Nachhaltigkeit“ tragen.

Die Untersuchung wurde vom 16. Juli 2021 bis zum 15. Juli 2022 durchgeführt. Das F.A.Z. Institut analysierte und bewertete die Daten eines Social Listenings von rund 19.000 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Die drei Dimensionen ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit der Unternehmen bildeten dabei die Eckpfeiler für die Messung der Nachhaltigkeitsreputation. Ökologische und soziale Nachhaltigkeit gingen zu jeweils 40 Prozent in die Bewertung ein, wirtschaftliche Nachhaltigkeit wurde mit 20 Prozent gewichtet.

Wir sind klimaneutral

64 Tonnen Treibhausgas-Ausstoß

Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

Der Nachhaltigkeitsgedanke ist immer präsent

4 Fragen an die Volksbank-Nachhaltigkeitsmanagerinnen Christina Blankert und Nicole Rüping

Nachhaltiges Wirtschaften gehört schon lange zum Selbstverständnis der Volksbank Bielefeld-Gütersloh. Das hängt maßgeblich mit dem genossenschaftlichen Prinzip zusammen.

Werte wie Verlässlichkeit, Sicherheit und Partnerschaft bestimmen unser Handeln. Deshalb lag es nahe, das Thema Nachhaltigkeit fest in unserer Unternehmensorganisation zu verankern.

Als eine der ersten Banken in Ostwestfalen-Lippe hat die Volksbank Bielefeld-Gütersloh bereits 2009 das grüne Geschäftsfeld in die Unternehmensstruktur implementiert.

Nun wurde 2021 ein eigenes Mitarbeiterteam für das Nachhaltigkeitsmanagement ins Leben gerufen, das den Nachhaltigkeitsgedanken weiter vorantreibt und für die Durchdringung in allen Unternehmensbereichen sorgt.

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Nachhaltigkeitsmanagement in 4 Fragen erklärt:

Warum hat die Volksbank Bielefeld-Gütersloh ein Nachhaltigkeitsmanagement eingeführt?

Christina Blankert: Wir haben ‚Nachhaltigkeit‘ im unternehmenseigenem Strategieprozess als einer der beiden Kerntreiber mit höchster Priorität für unsere Zukunft identifiziert und die strategischen Grundlagen erarbeitet. Seitdem hat der externe Druck zum Thema Nachhaltigkeit weiterhin stark zugenommen. Die Politik nutzt die Banken zur Transformation der Wirtschaft. Die Banken kann sie regulieren und diese wiederum finanzieren die Unternehmen. Setzen Banken die Nachhaltigkeitsziele um, so wirkt es auch auf die Unternehmen – das ist wesentlicher Bestandteil des EU-Aktionsplans. Mit unserem grünen Geschäftsfeld haben wir Nachhaltigkeit bereits 2010 auf die Agenda genommen. Mit der der neuen Strategie wollen wir aus der grünen Linie einen grünen Teppich weben, den wir unter alles legen. Dazu bedarf es einer engen Verzahnung und zentralen Steuerung für die gesamte Volksbank Bielefeld-Gütersloh. Es muss sich jemand federführend diesem Thema annehmen, koordinieren und positiv begleiten. Daher haben wir im Projekt „Nachhaltigkeit – Wir schaffen die strategischen Grundlagen“ eine eigene Stelle initiiert.

Welche Aufgaben hat das „Nachhaltigkeitsmanagement“?

Nicole Rüping: Was wir uns vorgenommen haben, ist sehr umfangreich. Unsere Aufgabe ist jedoch nicht die Übernahme sämtlicher Nachhaltigkeitsleistungen unserer Bank. Vielmehr verstehen wir uns als Impulsgeber, koordinieren die vielfältigen Aktivitäten und schaffen ein einheitliches Verständnis. Die eigentliche Nachhaltigkeitsleistung erfolgt direkt in den Teams und bei den Mitarbeitenden. Beim Umfang haben wir uns an den Erfahrungen der Nachhaltigkeitsberatungsagentur n-Motion orientiert, die das Nachhaltigkeitscockpit für den BVR (Bundesverband Volksbanken Raiffeisenbanken) entwickelt und uns bei der Implementierung begleitet haben.

In der Gesellschaft passiert derzeit enorm viel zu Thema Nachhaltigkeit und sowohl der externe Druck als auch unser eigener Anspruch sind ambitioniert. Daraus entstehen viele vielfältige Aufgaben. Es geht vor allem darum, einen klaren Ansprechpartner zu haben, der den Überblick behält und den Change-Prozess zu einer konsequenten Berücksichtigung der – in vielen Bereichen neuen – Perspektive „Nachhaltigkeit“ unterstützend begleitet. Also eine Klammer um alle unsere Nachhaltigkeitsbemühungen legt. Aber darüber hinaus verantworten wir auch feste Aufgaben wie die jährliche Erstellung unseres Nachhaltigkeitsberichtes oder die Aktualisierung unseres Nachhaltigkeitscockpits.

Was kann man sich unter einem „Nachhaltigkeitscockpit“ vorstellen?

Christina Blankert: Der BVR möchte die Volksbanken bei der Umsetzung unterstützen. Das Nachhaltigkeitscockpit ermöglicht eine Standortbestimmung. Wir sind eine digital-persönliche Regionalbank – keine spezialisierte Nachhaltigkeitsbank. Haben aber ambitionierte Ziele. Wir haben Zwischenschritte und Zielstufen für alle Handlungsfelder festgelegt. Die relevanten Handlungsfelder von der Strategie bis zur Öffentlichkeitsarbeit, bilden unseren angesprochenen grünen Teppich. Und der erstreckt sich über alle Bereiche unserer Volksbank. Für alle diese Handlungsfelder können wir aus dem Nachhaltigkeitscockpit die Maßnahmen für die einzelnen Zielstufen, analog dem Reifegradfächer, ableiten.

Welche ersten Erfahrungen wurden im neuen Nachhaltigkeitsmanagement gemacht?

Nicole Rüping: Uns erreichen viele externe Anfragen. Das bestätigt unsere Einschätzung, dass wir mit diesem Fokusthema auch den Nerv der Zeit getroffen haben. Und: Das Thema bietet uns eine riesige Chance. Für unsere Mitglieder, für unsere Kundschaft und für unsere Mitarbeitenden. Aufgrund unserer Historie mit dem grünen Geschäftsfeld werden wir teilweise bereits als Vorreiter unter den Regionalbanken wahrgenommen und haben daher eine super Ausgangsposition. Die ökologische Nachhaltigkeitsperspektive steht stark im Vordergrund. Aber auch das demokratische Prinzip genossenschaftlicher Entscheidungen, unser sozialer Ursprung und unsere Regionalität sind Themen, mit denen wir jetzt punkten können. Nachhaltigkeit geht uns alle an. Es braucht unser aller Engagement. Wir freuen uns auf den Dialog mit unserer Kundschaft, mit Kolleginnen und Kollegen.

Für weitere Fragen, Hinweise und Feedbacks schreiben Sie uns gern an die E-Mailadresse nachhaltigkeit@volksbank-bi-gt.de. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

NachhaltigkeitsInvest
Ihre Bank mit der Nachhaltigkeitsexpertise

Im Trend: Unser NachhaltigkeitsInvest

Nachhaltig Geld anlegen wird immer beliebter. Die Anlage soll beides schaffen: Rendite erzielen und zugleich Rücksicht auf Umwelt und soziale Aspekte nehmen. Die Erfahrung zeigt: Das klappt durchaus ‒ immer häufiger sogar besser als bei „normalen“ Anlagen. Doch Vorsicht vor Etikettenschwindel: Nicht jedes Finanzprodukt, das Nachhaltigkeit verspricht, löst den Anspruch auch ein.

Mit dem Volksbank Bielefeld-Gütersloh NachhaltigkeitsInvest ist das anders. Beim Start vor zwölf Jahren war er ein visionäres Produkt. Seit seiner Auflage hat der Fonds eine Wertsteigerung um 93,2 Prozent erzielt. (Stand 31.12.2021)

Der Volksbank Bielefeld-Gütersloh NachhaltigkeitsInvest ist ein spezieller Fonds für Anleger, die nach festen ethischen, ökologischen und sozialen Kriterien ihr Geld anlegen wollen. Investiert wird in umweltbewusst und verantwortungsvoll handelnde und wirtschaftende Unternehmen. Unsere Expertinnen und Experten tun das gezielt und gewinnorientiert für unsere Anleger, die damit den nachhaltigen Wandel der Wirtschaft fördern.

Unsere Fondsmanager prüfen genau, ob ein Anlageobjekt wirklich für den weltweiten Mischfonds geeignet ist. Über unseren Verbundpartner Union Investment können wir auch Druck auf Unternehmen ausüben.

Unsere nachhaltige Geldanlage

Wichtige Ausschluss-Kriterien für nachhaltiges Handeln

Es gibt klare Ausschluss-Kriterien: 19 Geschäftsfelder stehen aktuell ganz oder teilweise auf unserer „schwarzen Liste“. Absolut tabu sind Spezialunternehmen, die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen betreiben oder die mit Pelzen handeln, sowie Firmen, die Atomenergie erzeugen, „Hydraulic Fracking“ betreiben oder Ölsande gewinnen etc.

Neu auf der „Negativliste“ sind folgende Geschäftsfelder:

+ Arktische Bohrungen: alle Tätigkeiten in diesem Bereich, inklusive Offshore-Bohrungen

+ Zivile Schusswaffen: (zum Beispiel Sturmwaffen, (halb-)automatische Waffen): Ein Unternehmen darf nicht mehr als fünf Prozent seines Umsatzes durch Herstellung und /oder Vertrieb solcher Waffen oder durch Dienstleistungen in diesem Bereich erzielen.

+ Umstrittene Waffen: Hier gilt ein vollständiger Ausschluss für alle, die zum Beispiel Bio-Waffen oder Schlüsselkomponenten für solche Waffen erzeugen.

+ Massentierhaltung

Hier finden Sie die vollständige Liste.

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Hinweis

Dieses Fondsportrait ist ausschließlich zu Ihrer Information bestimmt und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen dar. Die zur Verfügung gestellten Informationen bedeuten keine Empfehlung oder Beratung und ersetzen nicht die individuelle Anlageberatung durch die Bank. Historische Wertentwicklungen sind keine Garantie für eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft. Diese ist nicht prognostizierbar. Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen (Wesentliche Anlegerinformationen, Verkaufsprospekt) zu diesem Fonds. Die Verkaufsunterlagen erhalten Sie kostenlos hier im Internet und in den Geschäftsstellen der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG.

Wir sind klimaneutral

Klimaneutralität erreicht!

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh erzielte 2022 besondere Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit. Seit den vergangenen Jahren ist unsere Klimabilanz ausgeglichen. Was wir uns vorgenommen und versprochen haben, konnten wir bei diesem für uns alle so wichtigen Zukunftsthema frühzeitig erreichen. Darüber hinaus werden wir bei der weiteren Optimierung unseres Energiemanagements nicht nachlassen und auch zukünftig wegweisende nachhaltige Technologien einsetzen, um unsere Umweltbilanz immer weiter zu verbessern.

Um Emissionen zielführend für den Erhalt der Umwelt zu kompensieren, erwarb die Volksbank Bielefeld-Gütersloh Ausgleichszertifikate:

Damit werden in Costa Rica landwirtschaftlich genutzte Flächen wieder aufgeforstet und zurück in Regenwälder verwandelt, die für die Speicherung von CO2 Emissionen weltweit dringend benötigt werden.

Heimische Projekte erfüllen leider nicht die Vorgaben, die es für den Erwerb von Zertifikaten gibt. Deshalb haben wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber abstimmen lassen, welche Umweltprojekte wir durch den Kauf von Ausgleichszertifikaten fördern wollen.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität war, eine eigene Klimabilanz zu erstellen. „Nur ein Unternehmen, das seinen klimatischen Fußabdruck kennt, ist in der Lage, die Haupttreiber zu identifizieren“, betont Marcel Struhalla vom Projektteam „Wir werden klimapositiv“.

In die Berechnung fließen Daten zum Pendlerverkehr, zu Dienstreisen und Fahrzeugen ebenso ein wie der Strom-, Wasser-, Heizenergie- und Papierverbrauch sowie das Abfallaufkommen in den Geschäftsstellen.

Auf Basis dieser Daten konnten anschließend Maßnahmen ergriffen werden, mit denen sich die CO2-Emissionen nachhaltig beeinflussen lassen. Grundsätzlich gilt dabei folgender Dreiklang: vermeiden, ersetzen, kompensieren.

Als Volksbank Bielefeld-Gütersloh wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen: Mit unseren Photovoltaik-Anlagen an sieben Standorten haben wir 2021 über 70.000 Kilowattstunden Strom produziert. Im Vergleich zur Stromerzeugung aus anderen Energiequellen wurden dadurch rund 60 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden.

Auch die Umstellung unseres Fuhrparks schlägt in der CO2-Bilanz zu Buche: Der Einsatz unseres E-Mobils und der drei Hybrid-Fahrzeuge verursachte 3,14 Tonnen weniger Kohlendioxid, als wenn die Kundenbetreuer die Fahrten in Dienstwagen mit herkömmlicher Antriebstechnologie zurückgelegt hätten. Die Liste der erfolgreichen Projekte ließe sich fortsetzen.

Doch Klimaschutz betrifft nicht nur Unternehmen, sondern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist jeder von uns gefordert, im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten“, sagt Marcel Struhalla. „Jede Strecke, die mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, jeder Mehrwegbeutel, der die Plastiktüte ersetzt, und jeder Einkauf von Lebensmitteln, die aus der Region stammen, ist ein kleiner, aber entscheidender Schritt in die richtige Richtung.“

Kilometer Kundenbetreuer weiß
37.700
Kilometer
haben unsere Kundenbetreuer:innen 2021 mit unserem E-Mobil und unseren drei Hybrid-Fahrzeugen zurückgelegt. Das bedeutet 3,14 Tonnen weniger CO2 im Vergleich zu Pkw mit herkömmlicher Antriebstechnik.
Wir sind klimaneutral

37.700 Kilometer Kundenbetreuer

Sie haben Fragen zum Thema Nachhaltigkeit? Wir freuen uns auf Ihren Anruf:
0521 544-0

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